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Riva – Die italienische Diva

  • patrickruegsegger
  • Feb 3, 2013
  • 1 min read


Aufregende Kurven, sinnliche Linien – und jede Menge Sexappeal. Die klassischen Riva Boote sind maritime Stilikonen, geboren in Italien, verehrt auf der ganzen Welt. In den 50ern und 60ern waren die schlanken Speedboote die Luxusaccessoires des Jetsets. Die Reichen und Schönen standen stolz hinter dem autoähnlichen Lenkrad oder räkelten sich lasziv auf der Liegefläche aus Kunstleder. Hinter sich ließen sie die typische Riva-Bugwelle – und viele neidische Blicke. Den Traum aus Mahagoni und Chrom konnten sich nur wenige leisten

Sophia Loren hatte eine Riva, Brigitte Bardot auch. Richard Burton, Peter Sellers, Sean Connery, Prinz Rainier von Monaco, Gunther Sachs und Jean-Paul Belmondo ebenfalls. Das formschöne Boot war in den 50ern und 60ern ein Statussymbol. Ein schwimmender Rolls Royce, der aller Welt zeigte, dass man es nach dem Krieg zu etwas gebracht hat, in welcher Form auch immer. Dabei war die Nachfrage weit größer als das Angebot, und so war es bereits ein Privileg, wenn man überhaupt eine Riva erwerben durfte. Für Fans von schnellen und schönen Booten war sie das nautische Non-plus-Ultra. Einige der Modelle erreichten eine Spitzengeschwindigkeit von 90 km/h. Über so etwas Vulgäres wie Spritverbrauch machte man sich damals keine Gedanken. Immerhin verbrauchte eine Aquarama, die gerade mal mit 40 Stundenkilometern „dahin dümpelte“, etwa 100 Liter auf 100 Kilometer. Restaurierte Exemplare verbrauchen „nur“ noch circa 20 Liter in der Stunde, bei den heutigen Benzinpreisen kein billiges Vergnügen. Doch echte Riva-Liebhaber nahmen und nehmen das in Kauf. Soviel schwimmender Sexappeal hat nun mal seinen Preis.

Lesen Sie den vollständigen Artikel in unserer Premieren-Printausgabe von THE FINEST EMIRATES ab dem 23. März 2014.

Mit den besten Grüßen, Ihr The-Finest-Emirates-Team

 
 
 
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